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Weltfrauentag! Ein Tag wie jeder andere? Oder doch nicht?

 

Weltfrauentag? Rollen Sie gerade genervt mit den Augen und denken sich, wen interessiert denn das? Warum brauchen wir überhaupt einen speziellen Tag, um Frauen wertzuschätzen? Da haben Sie gar nicht so unrecht, doch kennen Sie eigentlich die ursprüngliche Bedeutung hinter diesem Tag?

Die Geschichte des Frauentages geht zurück auf die Zeit vor dem ersten Weltkrieg. Damals war der Tag als Initiative sozialistischer Organisationen ins Leben gerufen worden, um für die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen zu kämpfen. In Deutschland wurde der Frauentag erstmals am 19. März 1911 begangen. Mit der Einführung des Frauenwahlrechts sieben Jahre später hatte die Initiative ihr erstes Ziel erreicht und fortan nahm man den Frauentag zum Anlass, um auf Missstände in der Gesellschaft aufmerksam zu machen und die weitere Gleichberechtigung der Frau einzufordern.

Durch den zweiten Weltkrieg und die Teilung Deutschlands wurde der Frauentag zwischenzeitlich abgeschafft und verlor an Bedeutung. Ab den 1960er Jahren rückte er wieder stärker in den Fokus und schließlich erkannte die UN-Generalversammlung im Jahr 1977 den 8. März als offiziellen Internationalen Frauentag an.

Und wie steht es um die Gleichberechtigung im 21. Jahrhundert? Frauen haben viel erreicht, aber es ist noch deutlich Luft nach oben. Und das sogar ganz besonders bei uns in Deutschland, denn im internationalen Vergleich rangieren wir nur im Mittelfeld.

Ob Sie den Weltfrauentag feiern oder nicht – Sie müssen nicht auf die Straße gehen, um sich für Frauenrechte und die in vielen Bereichen noch nicht vorhandene Gleichstellung stark zu machen – aber vielleicht halten Sie am 8. März einen kurzen Moment inne, um sich zu vergegenwärtigen, was Frauen tagtäglich leisten. Ob als Partnerin, Ehefrau, Arbeitnehmerin, Chefin, Mutter, Schwester, Tochter, Freundin, Familienmanagerin – jede Frau hat im Laufe ihres Lebens unterschiedliche Rollen und Herausforderungen, die sie trotz vieler Hürden und gesellschaftlichem Druck mit Herzblut meistert. Und davor ziehen wir – nicht nur heute – den Hut.