Wie Sie besser durch die „Wechseljahre“ kommen

Bei einigen Frauen kann es passieren, dass der Beckenboden durch hormonelle Veränderungen im Körper geschwächt wird. Auch wenn es erst in den frühen Vierzigern oder Fünfzigern zu unkontrolliertem Harnverlust kommt, liegen die Ursachen oftmals in früheren Schwangerschaften und Geburten. Darüber hinaus steht Blasenschwäche ganz oben auf der Liste, wenn es um die Auswirkung der Menopause auf den Körper geht. Denken Sie jedoch immer daran, dass Sie nicht alleine mit diesem Problem sind.

In den Wechseljahren werden in den Ovarien keine Östrogene mehr produziert. Östrogene steuern nicht nur die monatliche Periode, sondern halten auch Ihre Blase und Ihre Gebärmutter gesund. Die Beckenbodenmuskeln, die die Blase umgeben, benötigen Östrogen, um gesund und fest zu bleiben. Wenn nun der Östrogenspiegel während der Menopause anfängt zu sinken, wird der Beckenboden geschwächt. Und das kann zu Inkontinenz führen.

Die Wechseljahre können dazu führen, dass Frauen entweder unter Drang- oder unter Belastungsinkontinenz leiden. Auf den ersten Blick ist es für Sie vielleicht keine große Sache, solange Sie Einlagen dabei haben oder eine Toilette in der Nähe ist. Im Gegensatz zu den Hitzewallungen, die während der Menopause auftreten, ist das Dilemma mit der Blasenschwäche jedoch bleibend.

Sie sollten diese Probleme daher nicht ignorieren, weil sie in der Regel nicht von alleine verschwinden und darüber hinaus mit der Zeit auch immer stärker werden können. Langfristig werden darunter Arbeit, gesellschaftliche Aktivitäten sowie sexuelle und persönliche Beziehungen leiden.

Das können Sie tun, um diesem Phänomen entgegen zu wirken:

  1. Trinken Sie genug

Nehmen Sie die täglich empfohlene Flüssigkeitsmenge unbedingt zu sich, damit nicht auch noch Dehydratation als weitere Nebenwirkung der Wechseljahre auf Sie zukommt. Vermeiden Sie daher weitestgehend den Genuss von Tee, Kaffee, Alkohol und Soft Drinks. Diese können die Blasenaktivität ankurbeln.

  1. Trainieren Sie regelmäßig

Harnverlust kann dazu führen, dass Sie sich nicht mehr sportlich betätigen. Es ist aber wichtig, dass Sie ein gesundes Gewicht beibehalten, indem Sie einen gesunden Lebensstil führen und aktiv bleiben. Je nach der Schwere Ihrer Symptome könnte es sein, dass Sie sich mit gemäßigteren Sportarten, wie beispielsweise Yoga, Pilates, Walking oder Gewichtstraining, wohler fühlen.

  1. Kräftigen Sie Ihre Beckenbodenmuskeln

Um den Symptomen der Blasenschwäche zu begegnen, ist das Training der Beckenbodenmuskeln mit Hilfe der Innovotherapie empfehlenswert. Die Innovotherapie wirkt gezielt und effektiv auf die Beckenbodenmuskeln. Bereits nach vier Wochen der Anwendung können Sie eine deutliche Verbesserung spüren. Wenden Sie INNOVO® fünfmal pro Woche für jeweils 30 Minuten an, stärken Sie Ihren Beckenboden und bekämpfen Sie die ursächlichen Gründe für Ihre Blasenschwäche.1

1) Soeder S, Tunn R. (2012) - Neuromuscular Electrical Stimulation (NMES) of the Pelvic Floor Muscles using a Non-Invasive Surface Device in the Treatment of Stress Urinary Incontinence (SUI); A Pilot Study. IUGA Poster Presentation Conference, Dublin, Ireland (2013).