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Jeder 10. Mann leidet an Blasenschwäche

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Für die Betroffenen ist es oftmals sehr peinlich, und viele leiden im Stillen. Aber Blasenschwäche oder Inkontinenz ist weit verbreitet. Jeder 10. Mann leidet darunter.1 In der Regel erkranken Männer nach einer Prostataoperation daran. Es ist eine große Herausforderung, dies im Rahmen der Rekonvaleszenz zu bewältigen. Die Prostata ist das männliche Fortpflanzungsorgan, das ungefähr die Größe einer Walnuss hat und am Blasenboden sitzt. Die Harnröhre, die sowohl den Harn als auch den Samen transportiert, läuft mitten durch die Prostata. An der Stelle, an der sich Blase und Harnröhre treffen, verläuft ein Muskelring – der Blasenhalsmuskel. Dieser öffnet und schließt sich wie die Verschlussklappe einer Kamera. Meistens ist der Blasenhalsmuskel geschlossen, um Harnverlust zu vermeiden. Mit dem passenden Signal vom Gehirn, öffnet sich der Muskel, um Wasser zu lassen. Ein weiterer Muskelring, der Teil der Muskulatur unterhalb der Prostata ist, ist der Beckenboden. Diese Muskeln sind ebenfalls an der Kontrolle der Blase beteiligt. Wurde der Blasenhalsringmuskel aufgrund einer Prostataoperation beschädigt, wird zusätzlicher Druck auf die Beckenbodenmuskulatur ausgeübt. Ist der Beckenboden nicht stark genug, kann das zur Inkontinenz führen.

Ungewollter Harnverlust tritt gewöhnlich auf, wenn Sie Dinge tun, die den Druck auf das Innere Ihres Unterleibs erhöhen und dadurch auf die Blase drücken. Ist die Beckenbodenmuskulatur nicht stark genug, verlieren Sie ungewollt Harn. Das wird als Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz) bezeichnet und kann großen Einfluss auf Ihr Leben haben. Es ist peinlich und kann an Ihrem Selbstbewusstsein kratzen. Typische Aktionen, die zu ungewolltem Harnverlust führen, sind beispielsweise Husten, Niesen, Schreien, Lachen oder schwere Dinge heben. Aber auch so alltägliche Bewegungen, wie vom Liegen ins Sitzen oder vom Sitzen ins Stehen kommen, können ungewollten Harnverlust auslösen.

Im Laufe der Zeit kann sich die Inkontinenz verbessern. Aber nur, wenn Sie lernen, wie Sie die Beckenbodenmuskulatur kontrollieren können, können Sie den Gesundungsprozess beschleunigen und den ungewollten Harnverlust reduzieren. Wenn Sie diese Muskeln nicht stärken, wird die Blasenschwäche bleiben.

Die Innovotherapie kann Inkontinenz bei Männern behandeln, indem der Beckenboden gestärkt wird. Wenn Männer INNOVO® anwenden, können sie innerhalb von vier Wochen zu ihrer alltäglichen Routine zurückkommen und müssen sich über ungewollten Harnverlust keine Gedanken mehr machen.2

 

 

Die Innovotherapie kann Inkontinenz bei Männern behandeln, indem der Beckenboden gestärkt wird.

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1) Continence Foundation of Australia, Key statistics http://www.continence.org.au/pages/key-statistics.html

2) Pilotstudie: Deutsches Beckenbodenzentrum, St. Hedwig-Krankenhaus, Berlin, 2012. „A pilot study to evaluate the safety and performance of Neuromuscular Electrical Stimulation (NMES) with the INKO RS device for the treatment of stress urinary incontinence.“ (Pilotstudie zur Beurteilung der Sicherheit und Leistungsfähigkeit von neuromuskulärer Elektrostimulation (NMES) mit dem Gerät Inko RS zur Behandlung von Belastungsinkontinenz), Poster präsentiert auf dem Jahrestreffen der IUGA 2013, Dublin.