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Inkontinenzformen im Überblick

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An welcher Form der Inkontinenz leiden Sie?

Harninkontinenz, Blasenschwäche, überaktive Blase oder ungewollter Harnverlust … das alles sind nur einige der Begriffe, auf die Sie stoßen, wenn von Inkontinenz und deren Formen die Rede ist. Die unterschiedlichen Inkontinenzformen beschreiben was passiert, wenn Sie husten, niesen, lachen oder schwer heben und dabei feststellen, dass Sie ganz dringend und sofort auf die Toilette gehen müssen. Sie sind nicht alleine!

Der erste Schritt, um sich mit ungewolltem Harnverlust auseinanderzusetzen, ist, die Mechanismen des Körpers zu verstehen. Denn oft ist Harnverlust auf eine schwache Beckenbodenmuskulatur zurückzuführen.

Wenn ihre Blase halb voll ist, sendet Ihnen das Gehirn Signale, dass es Zeit ist, die Toilette aufzusuchen. In diesem Moment läuft Flüssigkeit durch Ihre Harnröhre. Die Harnröhre wird von zwei Muskeln, die wie Ventile arbeiten, geschlossen gehalten. Das erste Muskelventil öffnet sich, wenn die Blase voll ist. In der Regel können Sie den zweiten Muskel solange halten, bis Sie die Toilette erreicht haben. Ihre Beckenbodenmuskeln, die sich unter Ihrer Blase und rund um Ihre Harnröhre befinden, sorgen dafür, dass diese beiden Muskelventile ordnungsgemäß arbeiten. Wenn die Beckenbodenmuskeln nicht stark genug sind, führt das jedoch zu unangenehmen Situationen.

Daher ist es wichtig zu verstehen, an welcher Inkontinenzform Sie leiden:

Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz)

Dieser Begriff beschreibt den ungewollten Harnverlust wenn Sie husten, niesen, lachen, springen oder wenn Sie schwer heben. Diese Bewegungen üben Druck auf die Blase aus und verursachen Harnverlust, wenn sich die Beckenbodenmuskeln nicht zusammenziehen können. Belastungsinkontinenz ist die häufigste Form der Blasenschwäche bei Frauen. Sie ist nicht altersgebunden, tritt aber meistens während der Schwangerschaft, nach der Geburt oder in den Wechseljahren auf.

Dranginkontinenz

Diese Form der Inkontinenz tritt auf, wenn Sie einen plötzlichen und unkontrollierten Harndrang verspüren, der oft ohne Vorwarnung und meistens in der Nacht auftaucht. Es wird vermutet, dass die Ursache für Dranginkontinenz an einem überaktiven Blasenmuskel liegt, der falsche Signale an das Gehirn sendet. Die Signale geben vor, dass die Blase voll sei, obwohl sie es in Wahrheit gar nicht ist.

Mischinkontinenz

Außerdem ist es möglich, gleichzeitig an beiden Formen der Inkontinenz zu leiden. Dabei ist in der Regel eine Form ausgeprägter als die andere. Es wird empfohlen, die schwerwiegendere Art zuerst zu behandeln.

Inkontinenzformen in der Übersicht:

  • Belastungsinkontinenz: Ungewollter Harnverlust beim Niesen, Husten, Springen oder Ähnlichem. Oftmals nach einer Geburt in den Wechseljahren oder nach einer Prostata-Operation. 
  • Dranginkontinenz: Plötzlicher Harndrang, meist ohne Vorwarnung und nachts.
  • Mischinkontinenz: Eine Mischung aus beiden dieser Formen. 

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Diese Inkontinenz-formen lassen sich oft auf eine schwache Beckenboden- muskulatur zurückzuführen.

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